Das Donner-Schloss (Elbchaussee 71) am Neumühler Elbhang war ein dreigeschossiger Putzbau mit rechteckigem Grundriß in neugotischer Form. Es befanden sich ein achteckiger Turm an der Südostecke, im Mittelteil ein Erkerausbau und ein rechteckiger Treppenhausturm an der Nordwestecke.

Erbaut wurde das Schloss 1856/57 (Baukosten 500.000 M.), Bauherr war der Etatsrat Bernhard Donner, Architekt J.H. Strack. 1885/86 wurde der das Schloss umgebende Park mit ehemaligem Mühlenteich neugestaltet und erhielt einen Wasserfall sowie eine Hängebrücke. 1912/13 kaufte die Stadt Altona das Anwesen für 800.000 Mark und machte es der Öffentlichkeit zugänglich. Das Schloss wurde für kulturelle Zwecke sowie als Handwerker- und Gewerbeschule genutzt.

Bei dem Luftangriff Anfang August 1943 auf Altona brannte das Schloss völlig aus. Die Ruine wurde 1949 gesprengt und der Teich mit dem Trümmerschutt aufgefüllt.