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Hamburg, den 01. November 1941
Am 26.10.41 mittags fuhr ich als Lotse mit dem leeren Motorkahn "Ajax", ca. 600 tons ladend, Tiefgang 1,20 Mtr., Besatzung Schiffer und Frau, von Brunbüttel aufwärts nach Hamburg. Um 14.00 Uhr bei Krautsand innerhalb der Asseler Sand Kreuztonne gab der Fischkutter "H.F.343, Katharina von Altenwerder", Schiffer Paul Körbelin aus Altenwerder Nr. 214, mit ca. 1.500 Pfund frischen Fischen beladen, Notsignal.
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Hamburg, d. 27.06.1944 (Bericht an den Ältermann)
Am 27.06.1944 um ca. 15 Uhr kam ich bei Brunsbüttel als Lotse an Bord des dän. Dampfers "Marianne Toft", welcher sich auf einer Reise von Emden nach Hamburg befand. Das Schiff hatte einen Sperrballon mit drei Mann an Bord. Wir trieben mit der Flut langsam elbaufwärts.
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Ab 1935 / 36 planten die Nationalsozialisten monströse Neubauten am nördlichen Hamburger Elbufer. U.a. sollte eine gewaltige Elbhochbrücke entstehen, eine Hängebrücke mit zwei 160 m hohen Pylonen, vergleichbar der Golden Gate Bridge in San Francisco, diese aber noch übertreffend.
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Die Stiftungsurkunde der am 13.01.1745 gegründeten "Lootsen-Brüderschaft" haben unterschrieben: Johann Heitmann und Peter Benit als Älterleute, Reimert Bähr und Johann Claßen Wulff senior als Beisitzer sowie:
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Bis zur Gründung der "treuverbundenen Lotsenbrüderschaft zu Övelgönne und Neumühlen" am 13. Januar 1745 war das Flußlotsenwesen auf der Elbe ein ungeregeltes Gelegenheitsgewerbe, das von Leimsiedern, Fischern und anderen Elbbewohnern ausgeübt wurde. Für die Gründungsmitglieder, die in Övelgönne und Neumühlen wohnten, bot sich ein Zusammenschluß an. Ihre Häuser lagen nächst der "Kuhl", einem tiefen Abschnitt des Elbfahrwassers vor Altona, wo einkommende Schiffe warteten, um über die Untiefe des sogenannten "Hamburger Sandes" querab von Altona in den Hamburger Hafen gebracht zu werden.
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